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Wir fahren jetzt 10 Jahre Kart und haben in dieser Zeit viele Motoren ausprobiert.
Vom 100ccm Motor, TAG und auch 125ccm Schaltkartmotor immer auf der Suche
nach dem richtigen Hobbymotor, der Leistung hat aber auch hohe Standzeiten aufweist.

Angefangen haben wir mit dem 100er Motor, ein sehr drehfreudiger Motor 19.000 bis
21.000 U/min aber man muss die richtige Vergasereinstellung finden sonst macht dieser
Motor wirklich keinen Spaß. Aber wenn man die Vergasereinstellung  herausgefunden
hat, zeigte auch dieser  Motor gute Leistungen.

Leider kommt hinzu, dass der Motor alle 5-10 Stunden revidiert werden muss, was sich
natürlich im Geldbeutel bemerkbar gemacht hat. Nicht zu reden über den immensen
Verschleiß an Ketten und Kettenblätter. Macht Spaß aber ist als Hobbymotor zu teuer.

Dann folgte ein TM K9c 125ccm 6.Gänge 40 P.S. Da ist auch wirklich was passiert und es
hat richtig Spaß gemacht.  Aber da sind wir wieder bei den Standzeiten. Alle 4-5-Stunden ein
neuer Kolben, dann kommen Kupplungsbeläge,  Membrane  usw. Der Zylinder hat auch bald sein
Übermaß erreicht und muss dann neu beschichtet werden.

Zum Winter kommt die komplette Revision der Kurbelwellenlager,  Pleulsatz und Kolben mit allen
Simmeringen und Dichtungen dazu , die gesamten Kosten belaufen sich auf ca. 400 bis 500 Euro.
Also auch nicht das Richtige!!!!!

Dann sind wir im Winter 2007-2008 im Internet auf den Wankel LCR 407 aufmerksam geworden. Ich habe mich mit einigen Leuten aus der Schweiz unterhalten, die mir nur Positives über den Motor berichtet konnten. Ich wollte natürlich von der Leistung her keinen Schritt zurück machen und informierte mich,  wie solch ein Wankel auf der Kartbahn unterwegs ist.
Es kam nur Positives und ich entschloss mich,  meine beiden Motoren zu verkaufen, um mir den Wankelmotor zu kaufen. Nun war er da:

DER WANKEL


Ein paar kleineren Umbauarbeiten und der Motor war auf dem Chassi montiert, die Saison 2009 konnte beginnen. Nach ersten kleinen Fehlererkennungen und Einstellung wurde das Grinsen immer größer, ich hätte nie geglaubt, dass der Motor solch eine Kraft entwickeln kann. Noch ein bisschen die Übersetzung verändern schon war ich an meinen Rundenzeiten wieder dran und das Fahren war viel entspannter. Im Jahr 2009 waren wir Aktiv unterwegs,  um den Motor auch auf anderen Kartbahnen zu testen und wir waren erstaunt,  dass der Motor trotz seiner Fliehkraftkupplung so gut aus den Ecken geht. Und das Beste ist: die ganze Bedüserei des Vergasers entfällt, ob es 8 oder 38 Grad sind, an dem Vergaser braucht man nichts machen und das lästige Schrauben fällt iin den Hintergrund.

Natürlich liegt der Anschaffungspreis für den Motor ein bisschen höher, aber wenn man das über die Betriebstunden rechnet, ist das Preisleistungsverhältnis schon in Ordnung. Ich bin jetzt mit dem Motor 39 Betriebsstunden  gefahren und gehe von aus,  dass ich auch im nächsten Jahr mit dem Motor unterwegs sein werde. Der Motor läuft noch wie am ersten Tag und die Kompressionen haben nicht nachgelassen. Jetzt müsste man mal ausrechnen, wie viel man in seinen Schaltkartmotor investiert, um auf diese Betriebsstunden zu kommen.  Na klar, geht auch mal eine Schraube lose oder eine Kette reißt, das gehört aber zum Rennsport dazu.

FAZIT

Wir können  für uns sagen, dass wir den richtigen Motor gefunden haben  und würden ihn nur jedem weiterempfehlen.
Da wir von diesem Motor überzeugt sind, streben wir im  Jahr „2010“ an, die Vertretung für den Wankel LCR 407 zu übernehmen und einen Service und Verkauf anzubieten.

Weitere Infos werden hier bekannt gegeben.

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